De Vide à Espace
From Void to Space

EPFL - Projet de Master
Juin 2009

Sous la direction de
Harry Gugger
Christian Gilot
Ralph Blaettler
Bettina Kraus

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En plein coeur de Berlin, à l’endroit où le quartier général de la RDA (le Palais de la République) vient à peine d’être démantelé, la ville veut reconstruire le château qui avait dû lui céder sa place soixante ans plus tôt.
Cette décision veut clore un débat qui dure depuis plus de quinze ans et a toujours été centré sur la place du château, opposant les partisans d’une réutilisation du Palais à ceux d’une reconstruction historisante du Château.
Notre réflexion propose un changement de perspective.
Afin d’offrir à la ville le temps et l’espace de se réconcilier avec sa mémoire, le projet se déplace et investigue le parc voisin : le Marx-Engels-Forum.
Ce faisant, le vide est recadré. Il reçoit une façade, la structure qui lui est nécessaire pour s’établir en tant qu’espace urbain. La séquence de vide allant de Unter den Linden à Alexanderplatz est ainsi interrompue.
Un nouveau quartier de logement agit comme front neutre, fond de perspective pour le nouveau centre ouvert, ainsi que comme un filtre entre deux des espaces ouverts majeurs de Berlin.
Le projet est développé à partir de six barres, allant d’un vide à l’autre mais s’adressant véritablement à l’espace entre elles.
Les bâtiments sont légèrement pliés et interrompus localement pour donner une unité à l'ensemble.

Im Herzen von Berlin dort wo der Palast der Republik soeben abgerissen wurde will die Stadt das Schloss wiederaufbauen das sechzig Jahre zuvor zerstört worden war. Diese Entscheidung soll eine Debatte beenden sich fünfzehn Jahre lang auf das Schlossareal konzentriert und zwei Partien gegenübergestellt hat; die einen die sich für die Wiederverwendung des Palast der Republik zum Ziel gesetzt hatten die anderen die für den historischen Wiederaufbau des Stadtschloss waren.
Unsere Betrachtung schlägt eine Verlagerung vor, eine neue Perspektive.
Wir gehören zur Generation die die notwendige emotionale Distanz hat, um den Palast der Republik für seine architektonischen, räumlichen und sozialen Qualitäten zu schätzen die aber ebenfalls realisiert hat, dass der Kampf für seinen Erhalt vorbei ist. Jetzt wo der Palast weg ist, verratet die klaffende Lücke das wiederholte scheitern der Geschichte.
Um der Stadt die Zeit und den Raum zu geben, die sie braucht, um sich mit ihren Erinnerungen zu versöhnen, geht das Projekt durch eine Verlagerung vor und untersucht den angrenzend Park: das Marx-Engels Forum.

Durch diese Intervention kann die Lücke neu gefasst werden. Eine Fassade verleiht der Lehre die notwendige Struktur, um sich als städtischer Raum zu etablieren. Die auf dem Marx-Engels Forum gebauten Volumen unterbrechen die Sequenz offener Stadträume die sich von Unter den Linden bis zum Alexanderplatz aneinander reihen.
Das geplante Wohnbauquartier etabliert eine neutrale Front die eine Kulisse für den neue Platz bildet und gleichzeitig entsteht ein Filter zwischen zwei dem Schlossplatz und dem Alexanderplatz.
Die Ausgangsform für den Entwurf sind sechs Riegel die vom Schlossplatz bis zum Alexanderplatz gehen. Durch ihre Implantation sind sie nicht direkt mit den Plätzen im Dialog sondern mit dem offenen Raum dazwischen.
Der Entwurf verbindet den grossen Massstab einer Intervention auf der Ebene der Stadt - der an so einem Ort zur Monumentalität tendiert - mit dem kleinem Massstab des Wohnungsbaus. Diese Dualität des Massstabes prägt den Entwurf auf mehreren Ebenen wie zum Beispiel in der Mehrschichtigkeit der Fassade.

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